Der Roboter und die Prinzessin

Frühjahrsputz gerät außer Kontrolle

Lustige Schattentheaterinszenierung für Kindergarten und Grundschule

Der Roboter und die Prinzessin leben glücklich und zufrieden in einem Schloss. Alles ist ganz wunderbar, bis die Prinzessin eines Tages eine Lücke in ihrem Kleiderschrank entdeckt: Sie hat kein rosa Prinzessinnenkleid! Also macht sie sich auf den Weg in die Stadt, um einzukaufen.

Im Schloss soll ihr Freund – der kleine Roboter – derweil den Frühjahrsputz wuppen. Voller Tatendrang macht er sich an die Arbeit. Alles läuft ganz prima, bis er bemerkt, dass er Höhenangst hat und das Dach nicht putzen kann. Jetzt ist guter Rat teuer. Aber da kommt ihm eine Idee: Was, wenn er sich einen Putzroboter baut? Gesagt, getan. Und kurz darauf ist er fertig: der Dachbert 3000.

Der kleine Roboter ist mächtig stolz auf Dachbert und es dauert nicht lange, bis er sich überlegt, weitere Putzmaschinen zu bauen. Zunächst läuft alles gut, aber dann fliegen die ersten Dachziegel durch die Gegend, die Ritterrüstung im Schlosskeller erwacht zum Leben und das königliche Pony trabt in Sneakern über die Koppel. 

Wird es dem kleinen Roboter gelingen, die Horde wildgewordener Putzmaschinen unter Kontrolle zu bekommen, bevor die Prinzessin nach Hause kommt?

Spieldauer ca. 50 Minuten​

Altersempfehlung: 4-8 Jahre

maximale Zuschauerzahl: 80 Personen

Trailer

Der Roboter und die Prinzessin

Dieses Bild zeigt die Schattentheaterbühne von vorn. An der oberen Längsseite ist eine Stange angebracht, die hier als Kleiderstange fungiert. An der Stange hängen kleine, selbstgebastelte Drahtkleiderbügel, auf denen jeweils ein Kleidungsstück aus bunter Folie hängt. Zusammen stellen die Kleider den Kleiderschrank der Prinzessin dar.

Der Roboter und die Prinzessin

Inszenierung bringt Kinderideen auf die Bühne

Die Inszenierung Der Roboter und die Prinzessin geht auf ein Rechercheprojekt in einem Kindergarten zurück. Gemeinsam mit den vier- und fünfjährigen Kindern der Einrichtung habe ich 2024 die Inhalte für das Stück gesammelt und dann – basierend auf den Ideen der Kinder – das Stück geschrieben.

Herausgekommen ist eine bunte, wild-komische Schattentheaterinszenierung, in der jede Szene ein eigenes Highlight ist: vom steinewerfenden Schloss mit Starallüren über den poetisch inszenierten Kleiderschrank der Prinzessin und den live auf der Bühne zusammengebauten Schattentheater-3D-Drucker bis hin zur riesigen Kreissäge aus Pappe und dem Großväterchenentstauber, der in einer komplett sturen Reinigungsaktion der königlichen Ahnengalerie seinen ganz eigenen künstlerischen Stempel aufdrückt.

Aber nicht nur inhaltlich, sondern auch ästhetisch bleibt das Stück seiner Herkunft treu: Die meisten Figuren und Gadgets wurden zwar digital designt und stammen aus dem 3D-Drucker, tragen aber bewusst eine handgemachte, kindliche Ästhetik – als wären sie direkt im Kindergarten ausgeschnitten worden.

Modernes Märchen jenseits von Rollenklischees

Der Roboter und die Prinzessin lädt Kinder ein, eigene Vielseitigkeit zu entdecken und zu leben

Die Prinzessin hat kein rosa Kleid und muss sofort shoppen gehen – klingt klischeehaft? Ist es auch!

Zunächst wirkt die Prinzessin oberflächlich, und auch der Roboter erfüllt mit seinem Tatendrang und Arbeitseifer die gängigen Vorstellungen einer unermüdlichen, perfekt funktionierenden Maschine. Doch das Ganze kippt, sobald sich die Arbeit des kleinen Roboters als fehlerhaft entpuppt.
Im Angesicht der Katastrophe zeigt sich, dass viel mehr in der Prinzessin steckt als nur eine verwöhnte „Shoppingqueen“. Sie gibt das gerade eingekaufte Kleid auf, bestärkt andere in Sachen „Body-Positivity“, setzt ihre Coderinnen-Skills ein, um die Putzmaschinen des Roboters zu bändigen, und freut sich über die frisch polierte Ritterrüstung, mit der sie fortan trainieren möchte.

Die Inszenierung macht deutlich: Man darf ein „rosa Mädchen“ sein und auch ein draufgängerischer Macher – und gleichzeitig noch so viel mehr! Das Stück lädt Kinder ein, genau das für sich zu entdecken: Geh deinen Interessen nach, probier dich aus – auch und insbesondere jenseits der vermeintlich vorgegebenen Wege. Trau dich, deine ganz eigene, verrückte Interessen- und Kompetenzmischung zu werden. Werde du!

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Der Roboter und die Prinzessin ist eine mobile Puppentheaterproduktion. Das Stück kann an fast jedem Ort gespielt werden. Näheres über Bühnenmaße und Technik erfährst du in den Bühnenanweisungen.

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Für alle, die selbst kreativ werden möchten, sind meine Roboter-Workshops genau das Richtige.

Die Roboter-Workshops richten sich an Kinder im Grundschul- und Vorschulalter. Sie eignen sich als Eltern-Kind-Workshop im Kindergarten genauso wie als Schülerworkshop im Unterricht oder als freies Ferienangebot in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen.

Erfahre hier mehr über die Roboter-Workshops.

Theater, Festival, Kindergarten, Grundschule

Der Roboter und die Prinzessin kommen zu euch

Der Roboter und die Prinzessin ist ein mobiles Theaterstück und mit dem Hochdachkombi kommen wir zu euch. Das Stück ist sehr anpassungsfähig und kann an fast jedem Ort gezeigt werden. Lediglich ein paar minimale Anforderungen sollten erfüllt sein.

Damit du dir direkt einen Überblick verschaffen kannst, welche räumlichen Voraussetzungen ein Gastspiel von Der Roboter und die Prinzessin benötigt, findest du hier die Bühnenanweisungen

Bühnenanweisungen für Der Roboter und die Prinzessin

Bühnenmaße:

Das Stück benötigt eine Aufbaufläche von mindestens 4,50 m in der Breite und mindestens 4 m in der Tiefe. Die Raumhöhe muss mindestens 3 m betragen.

Verdunklung:

Der Spielort sollte sich abdunkeln lassen, z. B. mit Vorhängen. Ein vollkommen schwarzer Theaterraum ist aber nicht erforderlich, da das Stück bewusst für den mobilen Einsatz auch an Nicht-Theaterorten inszeniert wurde.

Licht und Ton:

Das Stück bringt seine eigene Lichtanlage mit. Rechts und links vor der Bühne wird dazu jeweils ein Stativ mit Scheinwerfern aufgebaut. Auch die Stative bringe ich mit und baue sie auf.

Der Ton wird über ein Miniklinkenkabel aus meinem Laptop heraus an die Lautsprecher geführt. Wenn deine Einrichtung über eine Tonanlage verfügt und ihr ein Kabel mit Mini-Klinkenanschluss habt, das ich an meinen Laptop anschließen kann, dann nutze ich sehr gerne eure Anlage. Ansonsten bringe ich selbst eine kleine Soundanlage mit.

Licht und Ton werden von mir als Spielerin selbstständig während des Stücks über eine Software gesteuert.

Stromanschlüsse:

Ich benötige mehrere Steckdosen, um die Bühne und die Scheinwerfer mit Strom zu versorgen. Optimalerweise gibt es auf jeder Seite der Bühne mindestens eine Steckdose (230 V). Gerne auch eine zusätzliche auf der Rückseite des Bühnenraums.

Sollte es nicht auf jeder Bühnenseite Steckdosen geben, habt ihr vielleicht eine Kabeltrommel oder ein Verlängerungskabel, um Strom an die gewünschten Orte zu legen.

Parkplatz:

Zum Ein- und Ausladen benötige ich einen kostenlosen Parkplatz in unmittelbarer Nähe zum Spielort. Am besten direkt vor der Tür, um weite Tragewege zu vermeiden.

Über helfende Hände beim Ein- und Ausladen freue ich mich sehr.

Aufbau- und Abbauzeiten:

Für den Aufbau inklusive aller Technik sollten 2,5 Stunden eingeplant werden.

Der Abbau dauert ca. 1 Stunde und 15 Minuten.

Werbematerial für Veranstalter*innen

Hier kannst du passendes Material für eure Öffentlichkeitsarbeit herunterladen:

Poster

Flyer

Making of: Der Roboter und die Prinzessin

Schattentheaterprojekt mit Kindergartenkindern

Die Schattentheaterproduktion Der Roboter und die Prinzessin basiert auf einer künstlerischen Recherche, die ich 2024 in einem Kindergarten durchgeführt habe. Gemeinsam mit den Kindern habe ich erforscht, an welchen Inhalten sie Freude haben, welche Charaktere sie gerne in einer neuen Produktion sehen würden und was in der neuen Geschichte passieren könnte. Meine einzige Vorgabe an die Kinder war, dass die Geschichte, die wir gemeinsam erfinden würden, eine Robotergeschichte sein musste, damit sie sich nahtlos in das Universum meiner mobilen Puppenbühne – des RoboTheaters – einfügen würde. 

Die andere Konstante, die schon zu Beginn des Projektes feststand, war, dass ich unsere gemeinsame Geschichte im Anschluss an das Projekt als Schattentheaterinszenierung auf die Bühne bringen würde. Dementsprechend hatte ich für unsere gemeinsame Zeit eine Schattentheaterbühne mit in den Kindergarten gebracht, an der die Kinder selbst das Medium Schattentheater ausprobieren konnten.

Das Bild zeigt mehrere Flachfiguren aus schwarzem Tonpapier, die vor einem Bücherregal im Kindergarten hängen.
Das Bild zeigt Dachbert aus Der Roboter und die Prinzessin.
Das Bild zeigt eine Schattentheaterfigur aus schwarzem Tonpapier mit riesigen Eiswaffeln in den Händen.

Schlecht gelaunte Regenbögen, als Weihnachtsbaum getarnte Bösewichte...

...und immer wieder Prinzessinnen

Die Ideen der Kinder waren bunt, wild, fröhlich, anarchisch, gefährlich, oft überraschend, manchmal gruselig und dann oft märchenhaft traditionell. Es wurden Geschichten mit missgelaunten Regenbögen vorgeschlagen; eine Geschichte über einen dicken Roboter, der in einem Zelt vor sich hin gammelt, wo er nichts anderes macht, als futtern und Netflix schauen; eine Geschichte über eine Mülltonne, die von einer Karriere als Rakete träumt; eine Geschichte von einem Roboter, der im Meer schwimmt; eine Geschichte von einem Auto, das ganz lange fährt, bis es Schokolade findet; eine Geschichte von einem Hund, der allein zu Hause ist, aber schon etwas zu essen hat; eine Geschichte über einen Roboter, der das Haus putzt; eine Geschichte über einen Roboter mit Krone und einen als Tannenbaum getarnten Bösewicht und immer wieder: Prinzessinnen und Schlösser.

Die Kinder haben gemalt, gebastelt und erzählt, was sie sich wünschen. Aus den vielen Ideen der Kinder habe ich dann mehrere aufgegriffen und die Geschichte Der Roboter und die Prinzessin geschrieben und den Kindern vorgestellt.

Auf diesem Bild sieht man die Schattentheaterbühne mit verschiedenen Figuren dahinter: mehrere Kolossuse, das Kolossus-Baby und eine Prinzessin.

Impulse der Kinder als künstlerischer Arbeitsauftrag

Bunt und fröhlich, aber bitte auch ein bisschen gruselig

Die Kinder waren unglaublich kreativ, und wahrscheinlich habe ich in der Projektzeit so viel Material gesammelt, dass ich vermutlich zehn verschiedene Inszenierungen auf Basis der Vorschläge der Kinder machen könnte. Auswählen war also angesagt. Und auch wenn klar war, dass nicht alle Ideen der Kinder Eingang in die Inszenierung finden konnten, so habe ich die vielfältigen Impulse meiner jungen Co-Forscher*innen als künstlerischen Arbeitsauftrag ernst genommen:

Sie wollten ein Stück, das an das anknüpft, was sie kennen: an Märchen, an „Es war einmal …“; sie wollten traditionelle Prinzessinnen in rosa Kleidern, aber auch Bösewichte; die Geschichte sollte lustig sein und bunt, aber auch ein bisschen gruselig, nur ein wenig, gerade so, dass ein angenehmer Grusel zustande kommt, einer, dem man in der Gemütlichkeit des Zuschauerraums gemeinsam trotzen kann und aus dem man gemeinsam stärker hervorgeht.

All das und ganz viel nerdig verschrobene Technik à la RoboTheater ist Der Roboter und die Prinzessin.

Das Bild zeigt drei Schattenfiguren, die von Kindern an der Bühne geführt werden: ein Roboter und zwei Prinzessinnen.
Das Bild zeigt zwei ausgeschnittene Eiswaffeln, bei denen die Kugeln mit Transparentpapier hinterklebt sind.

Ausblick: Kolossus im Urlaub

Der Roboter und die Prinzessin, Teil 2

Während die Kinder ihre Lieblingsfiguren aus schwarzem Ton- und buntem Transparentpapier gebaut haben, kamen wie von selbst neue Ideen, was die Figuren noch so alles erleben könnten. Eine Figur aus Der Roboter und die Prinzessin hat die Kinder dabei besonders fasziniert: der Kolossus E95. Der Kolossus ist riesig, hat rot glühende Augen und gefährlich mahlende Metallkiefer. Am Ende stellt sich aber heraus, dass auch der Kolossus eine feinfühlige und sanfte Seele hat und außerdem eine Schwäche für alles Schöne. Insbesondere sein exquisiter Modegeschmack sticht hervor und seine Vorliebe für zarte rosa Kleider.

Die Kinder hatten die Idee, dass Kolossus in einer zweiten Geschichte in den Urlaub fahren könnte. Dort isst er viel Eis, geht schwimmen, liest ein Buch, spielt Gitarre, findet einen Dinosaurierknochen und kehrt am Ende mit einem Baby-Kolossus ins Schloss zurück.

Wenn alles klappt, möchte ich Kolossus im Urlaub 2027 inszenieren.

Der Roboter und die Prinzessin

Mitwirkende


Ideen und Inspiration:
vier- und fünfjährige Kinder aus einem Kindergarten in der Eifel

Geschichte, Konzept, Figurenbau und -spiel: Yvonne Dicketmüller

Schattentheaterberatung: Hansueli Trüb

Outside-Eye: Rebecca Madita Hundt

Voice-Coaching: Safed Ulrike Dreekmann

Trailer und Mitschnitt: Eva Hörmann

Förderer

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und dem RoboTheater

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